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Zeitung: Freistaat Bayern verdient rund eine halbe Milliarde Euro an Steuer-CD

Archivmeldung vom 17.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wappen Freistaat Bayern
Wappen Freistaat Bayern

Der Freistaat Bayern hat am Ankauf von CDs mit Bankdaten von Steuerhinterziehern überaus gut verdient. Erstmals habe Finanzminister Markus Söder (CSU) nun konkrete Zahlen vorgelegt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Demnach erbrachten die Informationen auf den Datenträgern sowie Nachzahlungen in Folge von Selbstanzeigen aufgeschreckter Steuerbetrüger seit 2010 in Bayern dem Fiskus Zusatzeinnahmen von mehr als einer halben Milliarde Euro. Bislang kursierten lediglich Schätzungen über mögliche Erträge.

Beteiligt hatte sich Bayern am Ankauf der Daten mit nur einer Million Euro. Der Freistaat hatte nicht direkt Steuer-CDs angekauft. Zwar gab es auch Angebote an das Land, sie hatten sich jedoch als nicht seriös herausgestellt. Stattdessen hat sich Bayern aber finanziell, wie andere Bundesländer auch, an Geschäften Nordrhein-Westfalens mit Datenhändlern beteiligt. Die Finanzverwaltung dort hat nach eigenen Angaben insgesamt etwa neun Millionen Euro für mehrere Datenträger ausgegeben. Wie sich nun zeigt, war dies ein lukratives Geschäft für alle.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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