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INSA: Rot-Rot-Grün unter 40 Prozent

Archivmeldung vom 27.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Wahlurne aus Rottweil, Mitte 19. Jahrhundert, damals noch wirklich in typischer Urnenform (Symbolbild)
Wahlurne aus Rottweil, Mitte 19. Jahrhundert, damals noch wirklich in typischer Urnenform (Symbolbild)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Union und die AfD haben in der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstitut INSA in der Wählergunst zugelegt. Im sogenannten "Meinungstrend" für die "Bild" gewinnen CDU/CSU (35,5 Prozent) und AfD (12 Prozent) jeweils einen halben Punkt hinzu.

Die Linke (7,5 Prozent) und die Grünen (17,5 Prozent) verlieren jeweils einen halben Punkt. Die FDP (6,5 Prozent) muss einen Punkt abgeben. Die SPD (14,5 Prozent) hält ihren Wert aus der Vorwoche. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 6,5 Prozent (+ein Prozentpunkt). Die Große Koalition aus Union und SPD kommt zusammen auf 50 Prozent. Auch für eine schwarz-grüne Koalition reicht es mit zusammen 53 Prozent.

Ein rot-rot-grünes Bündnis kommt nur auf 39,5 Prozent. "Aus heutiger Sicht scheint klar, dass die Union den nächsten Kanzler stellt. Aber erst sechs von zehn Wahlberechtigten können bereits sagen, für wen sie bei der nächsten Bundestagswahl stimmen wollen und nur 55 Prozent aller Wähler, die eine Partei präferieren, sind sich ihrer Wahlabsicht sehr sicher", sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Jeder zehnte Wahlberechtigte sei sich schon sicher, dass er nicht an der Bundestagswahl teilnehmen werde.

Datenbasis: Für den "Meinungstrend" wurden vom 23. bis zum 26. Oktober insgesamt 2.069 Bürger befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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