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BDI verlangt einheitliche Corona-Regeln

Archivmeldung vom 13.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dieter Kempf (2017)
Dieter Kempf (2017)

Foto: Publicon
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten dringt der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, auf einheitliche Corona-Regelungen. "Bund und Länder müssen mehr Zusammenhalt demonstrieren", sagte Kempf der "Bild".

Es sei zwingend notwendig, die Corona-Maßnahmen zu Inlandsreisen angesichts der steigenden Infektionszahlen besser abzustimmen, etwa das Beherbergungsverbot. "Das Hin und Her einzelner Bundesländer kostet Zeit und verunsichert Wirtschaft wie Beschäftigte zunehmend. Ein zügig eingeleitetes und koordiniertes Vorgehen ist Grundlage für gesellschaftliche Akzeptanz und wirtschaftliche Aktivität."

Kempf forderte die Bundesregierung zudem dazu auf, die Testkapazitäten auszuweiten. Berlin müsse die angekündigte Teststrategie zügig ausrollen und die neuen Schnelltests rasch zur Anwendung bringen. "Ziel muss sein, weitere Belastungen unserer Unternehmen durch unnötige Quarantänezeiten von Beschäftigten und Geschäftsreisenden zu vermeiden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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