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BGA zum BIP: Politik muss erste Alarmsignale ernst nehmen

Archivmeldung vom 14.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

"Die gute Nachricht zuerst: Die deutsche Wirtschaft ist von einer Rezession noch deutlich entfernt. Die schlechte Nachricht: Auch wenn die Konjunktur im Großen und Ganzen weiterhin aufwärtsgerichtet bleibt, verliert sie an Dynamik. Es ist an der Zeit, dass die Politik gegensteuert und Maßnahmen für neue Wachstumsimpulse sowie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ergreift."

Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

"Wenn wir die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt und die damit einhergehende gute Kassenlage nicht gefährden wollen, müssen wir vorausschauend handeln. Ein weiteres Ausweichen der Politik, beispielsweise vor einer dringend notwendigen Unternehmensteuerreform sowie der Abschaffung des Solidaritätszuschlages, wird uns über kurz oder lang ins Hintertreffen führen," so Bingmann abschließend.

Quelle: BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (ots)

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