Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Ex-Umweltministerin Hendricks für Angebote an Verursacher von Brandrodungen

Ex-Umweltministerin Hendricks für Angebote an Verursacher von Brandrodungen

Archivmeldung vom 23.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Barbara Hendricks (2019)
Barbara Hendricks (2019)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Europa stimmt | Barbara Hendricks MdB" / Eigenes WErk

Die SPD-Umweltpolitikerin Barbara Hendricks hat sich für wirtschaftliche Angebote an Länder im Amazonasgebiet ausgesprochen, um Brandrodungen zu stoppen.

Die ehemalige Bundesumweltministerin sagte am Freitag im rbb-Inforadio, selbstverständlich sei ein Land für seine natürlichen Ressourcen selbst verantwortlich. Allerdings seien die Regenwälder "die grüne Lunge der ganzen Welt, und als Weltgemeinschaft sind wir angewiesen auf diese Regenwälder. Wir können ... nur Angebote machen, wir können jetzt nicht die Brasilianer zwingen, etwas zu tun, das wäre tatsächlich sowas wie Kolonialismus oder Imperialismus, das geht nicht."

Vielmehr müsse man für Vernunft werben. "Ich weiß nicht, ob das mit Herrn Bolsonaro gelingt. Ich habe an anderer Stelle schon mal gesagt, dass ich ihn für einen halbirren Rechtsradikalen halte, aber man muss trotzdem versuchen, mit ihm zu verhandeln."

"Aus Sicht derer, die dort den Regenwald vernichten wollen, hat das wirtschaftliche Gründe", so Hendricks. "Die wollen eben das Holz verwerten, und die wollen anschließend zum Beispiel Soja anbauen. Genau an der Stelle muss man sie packen und ihnen ein Angebot machen, das auch wirtschaftlich vernünftiger ist als das, was sie jetzt tun."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

Videos
Inelia Benz Okt. 2019
Inelia Benz: Updates über den "Split" im menschlichen Kollektiv
Coronavirus (Symbolbild)
Und wenn es klar würde, dass Covid-19 nicht existiert ...
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte fang in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige