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Oskar Lafontaine zu Wolf Biermann: "Ein peinlicher Auftritt, der sich selbst kommentiert."

Archivmeldung vom 07.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Oskar Lafontaine Bild:  Dirk Vorderstraße, on Flickr CC BY-SA 2.0
Oskar Lafontaine Bild: Dirk Vorderstraße, on Flickr CC BY-SA 2.0

Als einen "peinlichen Auftritt, der sich selbst kommentiert" hat der ehemalige Vorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, den Auftritt des Liedermachers Wolf Biermann am Freitag während einer Feierstunde des Parlaments zum 25. Jahrestag des Mauerfalls bezeichnet.

In einem Interview mit dem Bremer "Weser-Kurier" (Sonntags-Ausgabe), sagt Lafontaine, die heutige Linke habe "mit der SED so viel zu tun wie die CDU mit der früheren Blockpartei Ost-CDU, die sie ja ganz übernommen hat". Die von Bundespräsident Joachim Gauck losgetretene Diskussion über die Regierungsfähigkeit der Linken bezeichnete Lafontaine, jetzt Linken-Fraktionschef im Saarland, als "völlig rückwärtsgewandt". Lafontaine wörtlich: "Ich finde es im Sinne der deutschen Einheit gut, dass mit Angela Merkel eine ehemalige FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation heute Bundeskanzlerin ist. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer sollten wir nicht mit falschen Argumenten und Unterstellungen rückwärts gewandte Diskussionen führen, sondern den Blick nach vorne richten."

Quelle: Weser-Kurier (ots)

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