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Özdemir schließt erneute Sondierung mit Union nicht aus

Archivmeldung vom 16.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Cem Özdemir Bild: WurmPaul
Cem Özdemir Bild: WurmPaul

Der Grünen-Chef Cem Özdemir hat erneute Sondierungsgespräche mit der Union nicht ausgeschlossen, sollten sich CDU und CSU mit der SPD nicht auf eine Große Koalition verständigen können. Dies sei zwar hochspekulativ, so Özdemir am Mittwoch im "Deutschlandfunk". Er wäre aber "töricht", dies im Vorfeld abzulehnen.

Am Ende könne "es natürlich sein, dass man noch mal miteinander spricht", so Özdemir mit Blick auf ein mögliches Scheitern der Gespräche zwischen Union und SPD. Der Grünen-Chef erklärte zudem, dass sich die inhaltlichen Differenzen zwischen CDU und CSU und seiner Partei als zu groß erwiesen hätten.

Beide Seiten hätten zwar "sehr ernsthaft verhandelt" und seien "in vielen Fragen gar nicht so weit auseinander" gewesen, so Özdemir. "Aber das Trennende gibt es nach wie vor und das Trennende sind entscheidende Punkte, die dazu führen, dass wir sagen, dass es diesmal im Bund nicht reicht."

Die Grünen hatten nach dem zweiten Sondierungsgespräch in der Nacht auf Mittwoch eine Regierungsbildung mit der Union ausgeschlossen. CDU und CSU wollen nun die Sozialdemokraten zu einer dritten Sondierungsrunde einladen, um über die Bildung einer Großen Koalition zu sprechen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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