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Bartsch ruft SPD zur Verhinderung von Bundeswehreinsatz in Syrien auf

Archivmeldung vom 24.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dietmar Bartsch  (2017)
Dietmar Bartsch (2017)

Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, hat die SPD aufgefordert, einem Einsatz der Bundeswehr in Syrien einen Riegel vorzuschieben.

Es sei an der Zeit, dass Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) "der Öffentlichkeit mitteilen, ob sie den wahnwitzigen Vorstoß von Frau Kramp-Karrenbauer, deutsche Soldaten nach Syrien zu schicken, ausschließen oder nicht", sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die SPD müsse sich erklären. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte eine international kontrollierte Sicherheitszone in Nordsyrien ins Gespräch gebracht. Der Linken-Fraktionschef sprach von einer "verzweifelten Profilsuche". Deutsche Soldaten auf das syrische Schlachtfeld schicken zu wollen, tauge nicht dafür, "ein ramponiertes Image innerparteilich aufzupolieren", sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das abschreckende Beispiel sei für ihn Afghanistan, wo die Bundeswehr seit 18 Jahren im Einsatz sei und "ohne jede Exit-Strategie" agiere, so der Linken-Politiker weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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