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DGB-Chef Hoffmann warnt vor sozialen Verwerfungen beim ökologischen Wandel

Archivmeldung vom 22.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Reiner Hoffmann (2018)
Reiner Hoffmann (2018)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

DGB-Chef Reiner Hoffman hat vor sozialen Verwerfungen beim digitalen und ökologischen Wandel der Arbeitswelt gewarnt. "Wir sind ein hoch industrialisiertes Land. Da dürfen Beschäftigte gerade in diesem Sektor nicht durch den sozialen Rost fallen", sagte Hoffmann der "Saarbrücker Zeitung".

Eine Untersuchung der IG Metall habe gezeigt, dass viele Unternehmen vor dem Wandel säßen "wie das Kaninchen vor der Schlange", erläuterte Hoffmann. Nötig seien eine systematische Personalplanung, konsequente Qualifizierung und mehr Mitbestimmung für die Betriebsräte. Dabei bekräftigte Hoffmann den Gewerkschaftsvorschlag für ein "Transformations-Kurzarbeitergeld", mit dem die Beschäftigten in den Betrieben gehalten und gleichzeitig weitergebildet werden könnten.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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