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Betreuungskosten für Hartz-IV-Empfänger steigen auf Rekordhoch

Archivmeldung vom 27.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern durch die Jobcenter ist so teuer wie nie zuvor. Wie "Bild" unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen berichtet, fielen im vergangenen Jahr pro erwerbsfähigem Hartz-Empfänger 1.069 Euro Verwaltungskosten an. Das sei ein neuer Höchststand.

Ein Jahr zuvor lagen die Kosten noch bei 1.016 Euro im Jahr. Gegenüber 2011 (940 Euro) sind die Kosten sogar um 129 Euro gestiegen. Der Bund zahlte demnach 2014 insgesamt rund 4,7 Milliarden Euro an Hartz-Verwaltungskosten, ungefähr 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. In den Jobcentern kümmerten 45.996 Mitarbeiter um die Hartz-Empfänger. Im Durchschnitt betreute jeder von ihnen 111 Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Die Betreuungsschlüssel in den Jobcentern differieren allerdings sehr stark. In Flensburg kamen auf einen Mitarbeiter 153 Hartz-Empfänger, in Coburg waren es dagegen nur 73 pro Mitarbeiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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