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VW-Chef kommt RWE-Einladung in den Hambacher Forst nach

Archivmeldung vom 26.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Lage des noch erhaltenen Teils „Hambacher Forst“ zwischen Braunkohle-Abbruchkante und A4/RWE-Hambachbahn im Bereich Morschenich (alt) und Manheim (alt)
Lage des noch erhaltenen Teils „Hambacher Forst“ zwischen Braunkohle-Abbruchkante und A4/RWE-Hambachbahn im Bereich Morschenich (alt) und Manheim (alt)

Lizenz: ODbL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

VW-Chef Herbert Diess hat nach seiner ungewöhnlich scharfen Kritik an der Braunkohleförderung von RWE den Tagebau Hambach besucht. Diess folgte einer Einladung von RWE-Chef Rolf Martin Schmitz und war am vergangenen Sonntag in Hambach - wie beide Konzerne auf Anfrage des "Handelsblatts" (Samstagsausgabe) bestätigten. Diess besichtigte das gut 400 Meter tiefe Loch, in dem RWE mit riesigen Baggern Braunkohle fördert, genauso wie die inzwischen wieder rekultivierten Teile des Tagebaus.

Er nahm sich für eine Diskussion mit Betriebsräten Zeit und sprach sich mit RWE-Chef Schmitz aus. Diess hatte vor zwei Wochen in der "Süddeutschen Zeitung" die Braunkohleförderung des RWE-Konzerns scharf kritisiert – und zeigte sogar Verständnis für die Umweltaktivisten, die in den Wochen zuvor gegen die von RWE geplante Rodung des Hambacher Forstes protestiert hatten. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz reagierte verärgert und konterte die Provokation mit einer Einladung in den Tagebau Hambach.

"Der Anlass war kontrovers, das Ergebnis konstruktiv", berichtete RWE im internen News-Kanal über den Besuch. Etwa 100 Mitarbeiter seien zum Empfang im Tagebau erschienen und hätten "auf Plakaten ihrem Unmut Luft gemacht". Diess habe sich im Gespräch mit den Betriebsräten für Irritationen entschuldigt. Im Gespräch mit Schmitz seien sich beide einig gewesen, "dass der Umbau der Industriegesellschaft so zu gestalten ist, dass Strukturbrüche vermieden werden". Das gelte für den Automobilbereich ebenso wie für die Energiewirtschaft. Strukturwandel könne nur in realistischen Zeiträumen erfolgen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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