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Chef-Verbraucherschützer warnt vor Einführung der Vorratsdatenspeicherung

Archivmeldung vom 18.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gerd Billen
Gerd Billen

Foto: Heinrich Böll Stiftung
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Anlässlich der heutigen Sondersitzung des Bundestags zur NSA-Affäre warnt der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Gerd Billen, davor, die Vorratsdatenspeicherung zu erlauben. "Der Staat muss die Daten der Bürger schützen, nicht sammeln", sagte Billen der "Bild-Zeitung".

Weil in der EU noch ein Urteil zur Richtlinie ausstehe, dürfe in den Koalitionsverhandlungen keine anlasslose Speicherung von Telekommunikationsdaten vereinbart werden. Wenn der Bundestag über Datengier debattiere, dürfe er die Informationsrechte der Bürger nicht ignorieren. "Die Kraft sollte Deutschland lieber investieren, um endlich die Datenschutzgrundverordnung im Europarat auf den Weg zu bringen", so Billen gegenüber der Zeitung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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