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Bundesregierung plant weitere Kredithilfen für Unternehmen

Archivmeldung vom 03.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Fragezeichen - Paket
Fragezeichen - Paket

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die Bundesregierung will eine weitere riesige Summe zur Verfügung stellen, um Unternehmen mit Geld zu versorgen. Da die Kreditversorgung mit Hilfe der Hausbanken trotz der 90-prozentigen Abdeckung durch die bundeseigene KfW nicht gut funktioniert, soll es nun Kredite ohne vorherige Prüfung geben.

Wie der "Tagesspiegel" aus Wirtschaftskreisen erfuhr, ist dafür ein Gesamtvolumen von 300 Milliarden Euro im Gespräch. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hatte im "Tagesspiegel" für den "Schweizer Weg mit einer unkomplizierten Vorauszahlung von 500.000 Franken" geworben. In diese Richtung gehen nun offenbar die Pläne im Bundesfinanzministerium. In der Schweiz werden bis zu 500.000 Franken von den Banken unkompliziert ausbezahlt und vom Bund via Bürgschaftsorganisationen zu 100 Prozent verbürgt. Der Zinssatz dafür beträgt null Prozent.

"Die Banken sind unerträglich", sagte ein Wirtschaftsvertreter dem "Tagesspiegel" mit Blick auf die Kreditvergabe in Deutschland. Von den Anträgen der Firmen würden von den Hausbanken nicht viel mehr als zehn Prozent positiv beschieden. Besonders schwierig sei die Situation für die Betriebe mit zehn bis 50 Beschäftigten, für die es derzeit kaum Hilfen gebe. Die nun avisierte Kreditausreichung gewissermaßen für jeden kann für den Bund und damit am Ende für den Steuerzahler teuer werden: Bis zu 50 Prozent, so die Befürchtungen in der Politik, könnten von den Unternehmen nicht zurückgezahlt werden.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)


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