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Zeitung: Bundesregierung will private Pflegezusatzversicherungen fördern

Archivmeldung vom 16.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Pläne der Koalition, private Pflegezusatzversicherungen staatlich zu fördern, werden konkret: Im Bundesfinanzministerium gibt es einen ersten Vorschlag, wie der Abschluss einer solchen Versicherung steuerlich begünstigt werden kann.

Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" aus Koalitionskreisen schlagen die Beamten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor, dass Versicherte die Kosten für eine solche Zusatzversicherung von der Steuer absetzen können. Konkret denkt das Finanzministerium an eine Summe von 200 Euro pro Jahr, die als Sonderausgabe auf das zu versteuernde Einkommen angerechnet werden könnte.

Union und FDP hatten sich in den Eckpunkten zu der von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) geplanten Pflegereform darauf verständigt, "die freiwillige private Vorsorge für Leistungen bei Pflegebedürftigkeit" ab 2013 steuerlich zu fördern. Dies soll "zusätzlich zum heutigen System der kapitalgedeckten Altersvorsorge" geschehen. Mit dem Plan aus dem Finazministerium würde eine Pflegezusatzversicherung pro Monat mit fast 17 Euro staatlich gefördert. Einfache Tarife für so genannte "Pflegetagegeldversicherungen" kosten je nach Alter des Versicherten im Durchschnitt zwischen fünf und 15 Euro pro Monat, umfangreichere Angebote, deren Leistungen jährlich der Kostenentwicklung angepasst werden, zwischen 20 und 80 Euro. Es handelt sich um Risikoversicherungen, die nur im Pflegefall zahlen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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