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Mütterrente: Union wehrt sich gegen Berechnungen der Arbeitgeberverbände

Archivmeldung vom 29.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Maria Böhmer, 2010
Maria Böhmer, 2010

Foto: Laurence Chaperon
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Union wehrt sich gegen Berechnungen der Arbeitgeberverbände, die von ihr durchgesetzte Aufstockung der Mütterrenten werde bis zum Jahr 2030 130 Milliarden Euro kosten. "Mir ist schleierhaft, wo die Arbeitgeber diese Zahl herhaben", sagte Kanzleramtsministerin Maria Böhmer (CDU), Vorsitzende der Frauen-Union, der F.A.Z (Samstagsausgabe). "Nach unseren Berechnungen summieren sich die zusätzlichen Ausgaben für die Renten von Müttern, die vor 1992 Kinder bekommen haben, bis 2030 auf 90 Milliarden Euro."

Von der Anrechnung eines zusätzlichen Entgeltpunkts bei der Rente, der je Kind zwischen 25 und 28 Euro im Monat ausmacht, würden neun Millionen Mütter profitieren. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hatte vorgerechnet, die Aufstockung koste in den ersten Jahren 6,5 Milliarden Euro, später 8 Milliarden.

Böhmer sagte der F.A.Z.: "Das stimmt nicht. Die zusätzliche Mütterrente ist die einzige neue Rentenleistung, die mit der Zeit sinkt. 2030 wird sie noch 5 Milliarden Euro kosten." Die Arbeitgeber wenden sich vor allem gegen die Finanzierung aus Beitragsmitteln. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte am Donnerstag im Bundestag angekündigt, im Jahr 2018 werde der Bundeszuschuss aus Steuern um 2 Milliarden Euro erhöht werden, um die Mütterrenten zu bezahlen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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