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Regierung senkt Konjunkturprognose deutlich

Archivmeldung vom 27.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Industriebrache / Deindustrialisierung (Symbolbild)
Industriebrache / Deindustrialisierung (Symbolbild)

Bild: Steffen Gericke / pixelio.de

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2021 hervor, der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Demnach erwartet die Regierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In der Herbstprojektion Ende Oktober war sie noch von 4,4 Prozent Wirtschaftswachstum ausgegangen. Die Bundesregierung rechnet unterdessen im Jahresdurchschnitt mit einer Stagnation der Erwerbstätigkeit. Die Arbeitslosenquote wird im Jahr 2021 demnach leicht auf 5,8 Prozent zurückgehen, die Zahl der Beschäftigten dürfte durchschnittlich 44,8 Millionen betragen. "Der Aufschwung geht auch in 2021 weiter, wenn auch mit weniger Dynamik", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Dabei zeichne sich ein gespaltenes Bild: "Während sich die Industrie aktuell weiter robust zeigt, ist der Dienstleistungssektor stark betroffen." Aktuell sehe man eine Abflachung der Infektionszahlen - das mache Hoffnung. "Die Lage ist aber weiter ernst, die Gefahr der Virus-Mutante noch nicht ausgestanden. Wir dürfen daher das Erreichte nicht leichtfertig verspielen", so Altmaier.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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