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Stoiber bezeichnet CSU-Sprachforderung als "verunglückt"

Archivmeldung vom 16.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Edmund Stoiber  Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Dr. Edmund Stoiber Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die umstrittene Sprachforderung der CSU ist nach Ansicht des ehemaligen bayerischen Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) "verunglückt". Das sagte er am Montag in der ARD-Sendung "Hart aber Fair". Es sei jedoch unstrittig, dass Migranten so viel Deutsch sprechen sollten wie möglich.

Zugleich forderte Stoiber die Politik dazu auf, sich mehr um die Menschen zu bemühen, die aus Angst oder Wut bei Kundgebungen der Anti-Islam-Bewegung "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) mitlaufen. Viele Menschen reagierten verunsichert auf Medienberichte über die Gefahren, die von radikalen Islamisten ausgingen. Dabei käme es auch zu einer Überbewertung der Problematik in Deutschland. Daher müsse mit den Menschen gesprochen werden, um Verunsicherung abzubauen.

Ängste dürften nicht geschürt werden, betonte Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth in der gleichen Sendung. Stattdessen müsse erklärt werden, warum Flüchtlinge aufgenommen werden. Roth beklagte zudem die mangelnde Toleranz in Deutschland. Es gebe eine gefährliche Stimmungsmache gegen Menschen aus islamischen Regionen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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