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Umfrage: Rente durch Reformen für Mehrheit nicht sicherer geworden

Archivmeldung vom 17.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: derateru / pixelio.de
Bild: derateru / pixelio.de

Die Große Koalition hat mit ihren Reformen die Rente nach Ansicht einer Mehrheit der Deutschen nicht sicherer gemacht. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" vertraten nur 23 Prozent der Befragten die Ansicht, dass die seit Dezember 2013 regierende Große Koalition die Rente sicher gemacht hat. 61 Prozent der Befragten verneinten dies.

Die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen ist bei dieser Frage besonders kritisch: Sie gehen zu 77 Prozent davon aus, dass es der Großen Koalition nicht gelungen sei, die Rente sicherer zu machen. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte am 12. und 13. November für "Focus" 1.005 repräsentativ ausgewählte Personen.

Laut Rentenversicherungsbericht gehen immer mehr Ältere arbeiten

Die Zahl der älteren Erwerbstätigen ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Das geht aus dem neuen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung hervor, aus dem das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" zitiert. Demnach waren im Jahr 2013 insgesamt 50 Prozent der 60- bis 64-jährigen Männer und Frauen erwerbstätig. Im zweiten Quartal des Jahres ist diese Quote bereits auf 52,6 Prozent gestiegen, schreibt die Regierung mit Verweis auf die europäische Statistikbehörde Eurostat.

Im Jahr 2000 hatte der Wert noch bei 20 Prozent gelegen. Die Regierung geht in ihrem Bericht davon aus, dass "die Erwerbsbeteiligung Älterer auch in Zukunft weiter ansteigen wird". Auch das Renteneintrittsalter hat sich erhöht. Statt mit durchschnittlich 62,3 Jahren wie noch im Jahr 2000 verabschieden sich die Senioren heute mit 64,1 Jahren in den Ruhestand. Die Regierung führt das auch auf die Rente mit 67 zurück. Sie sei eine wichtige Maßnahme, um "die Erwerbstätigkeit der Älteren zu steigern, um damit einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken", heißt es in dem Bericht.

Derzeit ist es um die Finanzlage der Rentenkasse noch gut bestellt. Zum Jahresende sollen die Rücklagen der Rentenversicherung bei rund 33,5 Milliarden Euro liegen. Im nächsten Jahr wird der Beitragssatz daher von derzeit 18,9 auf 18,7 Prozent des Bruttolohnes sinken. Allerdings werden Beitragssätze nach dem Bericht schon im Jahr 2019 wieder auf 19,1 Prozent steigen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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