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Pensionslast steigt auf über zwei Billionen Euro

Archivmeldung vom 23.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zum Vergleich: Dies sind eine Billion = 1.000 Milliarden Euro in 100 Euroscheinen. Zu sehen sind Doppelpaletten voll 100 Euro Scheine. Jeder EU-Einwohner bezahlt dafür 2.000€.
Zum Vergleich: Dies sind eine Billion = 1.000 Milliarden Euro in 100 Euroscheinen. Zu sehen sind Doppelpaletten voll 100 Euro Scheine. Jeder EU-Einwohner bezahlt dafür 2.000€.

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Ökonomen warnen vor rasant wachsenden Pensionslasten durch Beamte von Bund und Ländern. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. In den kommenden Jahren gingen "die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand, in der Folge werden die Pensionsausgaben kräftig steigen", warnen Experten des arbeitgebernahen Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in einem Kurzbericht.

Die so entstehenden "Ausgabenzwänge" seien bislang "nur unzureichend in den Finanzplanungen berücksichtigt". Im Bund entspricht der Barwert der Zusagen - der aktuelle Wert künftiger Zahlungsverpflichtungen - schon heute einem Betrag von rund 10.000 Euro pro Einwohner. Innerhalb von nur zehn Jahren ist der Wert damit um 88 Prozent gestiegen.

Zum Teil noch deutlich höher sind die Verpflichtungen der Länder, die mit Lehrern und Polizisten die größten Beamtengruppen beschäftigen. In Berlin und Hamburg kommen so rund 20.000 Euro pro Einwohner hinzu. Im Schnitt entsprechen die Pensionslasten einem Drittel der jährlichen Wirtschaftsleistung der Länder. Zusammengerechnet ergeben die Verpflichtungen von Bund und Ländern Ende 2019 rund zwei Billionen Eu ro für die kommenden 40 Jahre und damit rund 60 Prozent der jährlichen deutschen Wirtschaftsleistung. Zwar hätten der Bund und viele Länder in der Vergangenheit Rücklagen gebildet und Fonds aufgelegt, heiß es in dem Bericht. Diese deckten aber nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Verpflichtungen ab.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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