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Ernährungsministerin Klöckner will Lebensmittelabfälle halbieren

Archivmeldung vom 19.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Julia Klöckner (2017)
Julia Klöckner (2017)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner will Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung zusammenbringen. Eine bessere Information der Verbraucher, mehr Geld für Forschung und eine verbesserte Logistik im Lebensmittelhandel soll die Lebensmittelabfälle drastisch reduzieren. Das geht aus der "Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung vor", die am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden soll und die dem Tagesspiegel vorab vorliegt.

Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung danach die Nahrungsmittelverschwendung weltweit pro Kopf halbieren, allein in Deutschland werden jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, obwohl sie noch genießbar sind. Eine Halbierung dieser Abfälle würde auch dem Klima helfen, heißt es in dem Papier, indem man so sechs Millionen Tonnen an CO2-Äquivalenten einsparen könnte. Erreicht werden soll das nach Klöckners Strategie durch eine präziser arbeitende Landwirtschaft, bessere Lagerung und Transport im Handel, bedarfsgerechtere Verpackungen und mehr individuelle Portionierungen an den Bedientheken.

Über Instagram, Twitter und Facebook sollen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene besser über die Haltbarkeit von Lebensmitteln informiert werden. Zudem soll Geld in die Forschung fließen. Die Bundesregierung unterstützt die Arbeit etwa an intelligenten Verpackungen, die die Genusstauglichkeit von Lebensmitteln anzeigen, mit 16 Millionen Euro. Zudem soll im Rahmen der "Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie" ein Indikator entwickelt werden, mit dem man Lebensmittelabfälle über alle Stufen der Wertschöpfungskette quantifizieren kann, heißt es in der Strategie.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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