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Wahltrend: Union verliert, SPD legt zu

Archivmeldung vom 04.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Von den zwei Prozentpunkten, die die Union aus CDU und CSU nach dem Berliner Terroranschlag gewann, büßt sie wieder einen ein und kommt im stern-RTL-Wahltrend nun auf 37 Prozent. Die SPD kann im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt zulegen auf 21 Prozent. Drittstärkste Kraft bleibt weiterhin die AfD mit 12 Prozent. "Die AfD", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, "kann sich trotz der wieder von der CSU verschärften Debatte um die Flüchtlingspolitik nicht verbessern."

Die Grünen behaupten ihre 10 Prozent, und die Linke liegt nach wie vor bei 9 Prozent. Die FDP kann sich leicht verbessern auf 6 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 30 Prozent.

Im aktuellen Politiker-Ranking, das das Forsa-Institut für den stern erstellt, führt wie im August des vergangenen Jahres Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier mit 66 Vertrauenspunkten die Liste an. Die über 1000 Befragten konnten Punkte zwischen 0 (kein Vertrauen) und 100 (sehr großes Vertrauen) vergeben, woraus dann der Mittelwert errechnet wurde.

Auf den zweiten Platz kommt Kanzlerin Angela Merkel mit 64 Punkten, vier mehr als noch im August. Den höchsten Wert mit 85 Punkten erreicht die CDU-Chefin zudem bei den Anhängern der eigenen Partei und ist auch bei den Anhängern der Unionsschwester CSU mit 72 Punkten beliebter als deren Vorsitzender Horst Seehofer (69 Punkte). Merkel, die im August noch auf Platz 4 des stern-Rankings stand, hat also am meisten an Vertrauen hinzugewonnen.

Mit 60 Punkten (- 2) folgt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, dahinter rangiert Noch-EU-Parlamentspräsident und SPD-Politiker Martin Schulz, der als Neuling im Ranking gleich mit 58 Punkten bewertet wird (75 bei den eigenen Anhängern). Damit genießt er nicht nur bei allen Wahlberechtigten mehr Vertrauen als SPD-Chef Sigmar Gabriel, sondern auch bei den eigenen Anhängern - und zwar mit einem Vorsprung von 12 Punkten. Gabriel steht nach Bundesinnenminister Thomas de Maiziere mit 53 Punkten auf Rang 6 mit 50 Punkten (63 bei den eigenen Anhängern).

CSU-Chef Seehofer, mit 48 Punkten auf dem siebten Platz, kann vor allem bei den Anhängern der AfD punkten. Die bewerten ihn nämlich mit 59 Vertrauenspunkten - die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat bei den eigenen Sympathisanten mit 61 nur zwei mehr. Hinter Seehofer steigt Grünen-Chef Cem Özdemir - ebenfalls neu auf der Liste - mit 47 Punkten auf dem achten Platz ein, dahinter Christian Lindner von der FDP (43 Punkte) und Özdemirs Kollegin Katrin Göring-Eckardt (42 Punkte). Schlusslichter wie im August sind auf den Plätzen 11 und 12 die Linke-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht mit 37 Punkten (60 bei den eigenen Anhängern - der niedrigste Wert im Ranking) und Petry mit 21 Punkten, immerhin drei mehr.

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 27. bis 30. Dezember 2016 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Datenbasis Politiker-Ranking: Das Forsa-Institut befragte am 28. und 292. Dezember 2016 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Quelle: Gruner+Jahr, STERN (ots)

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