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Neue Funktion für Korte und Hänsel in der Spitze der Linkenfraktion

Archivmeldung vom 30.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: lillysmum / pixelio.de
Bild: lillysmum / pixelio.de

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Jan Korte, und seine Fraktionskollegin Heike Hänsel sollen in der nächsten Woche zu den Nachfolgern der bisherigen Ersten Stellvertreter Dietmar Bartsch und Sahra Wagenknecht gewählt werden und ebenso wie diese keinen Arbeitskreis leiten, sondern für die Bund-Länder-Beziehungen sowie die Kontaktpflege zu den sozialen Bewegungen zuständig sein. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf führende Fraktionskreise.

Die Wahl soll auf Vorschlag von Bartsch und Wagenknecht zustande kommen. Korte kommt wie Bartsch aus dem Reformerlager und ist diesem auch persönlich seit langem eng verbunden. Er leitet bisher den Arbeitskreis Innenpolitik, den er dann abgeben müsste. Statt Hänsel wollte Wagenknecht eigentlich die linke Außenpolitikerin Sevim Dagdelen vorschlagen. Die in Duisburg geborene Tochter türkischer Eltern ist freilich umstritten - unter anderem wegen zuweilen schriller Äußerungen über politische Gegner. Aus der Fraktion verlautet, sie sei letztlich niemandem vermittelbar gewesen - auch Teilen des linken Flügels nicht. Deshalb schlägt Wagenknecht nun Hänsel vor, die ebenfalls zum linken Flügel zählt. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, Petra Sitte, bestätigte dem Blatt die geplanten Personalien und bezeichnete die Stimmung in der Fraktion nach der Wahl von Bartsch und Wagenknecht als Nachfolger Gregor Gysis als gut. "Solche Wechsel setzen immer neue Energien frei", erklärte sie der "Mitteldeutschen Zeitung". "Wir können es uns nicht leisten, nach innen zu arbeiten. Das ist bei allen angekommen." Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Caren Lay erklärte: "Der Neustart ist gut gelungen."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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