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Röttgen fordert mehr Unabhängigkeit von Energie aus Russland

Archivmeldung vom 22.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Norbert Röttgen Bild: CDU/CSU-Fraktion
Norbert Röttgen Bild: CDU/CSU-Fraktion

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen, hat deutschen Unternehmen vorgeworfen, die Abhängigkeit von russischen Energieanbietern zu vergrößern. Konkret kritisierte der CDU-Politiker den Verkauf deutscher Gasspeicher und der RWE-Tochter Dea an russische Eigentümer.

"Das passt jetzt nicht in die Landschaft. Das Gegenteil ist notwendig:, dass wir an unserer Unabhängigkeit arbeiten", sagte der frühere Bundesumweltminister der "Welt". "Wer jetzt die Abhängigkeit ausweitet, nimmt den Ernst der politischen Lage nicht wahr. Dazu sollte sich auch die Bundesregierung äußern." Deutschland habe auch ein sicherheitspolitisches Interesse, seinen hohen Anteil an Energieimporten zu reduzieren, betonte Röttgen. "75 Prozent unserer Energie einzuführen, ist deutlich zu viel." Die Energiewende hin zu erneuerbaren Quellen in Deutschland sei ein Beitrag zur Verringerung der Abhängigkeit. "Die Diversifizierung des Gasbezugs wäre ein weiterer", schlug er vor. "Dass wir in Deutschland anders als andere immer noch kein funktionstüchtiges Hafenportal für Flüssiggas haben, ist ein Versäumnis, das wir schleunigst beheben sollten." Deutschland solle auch seine Anstrengungen in der Forschung vergrößern, um Gas aus Elektrizität zu entwickeln. "All das ermöglicht uns, weniger Gas aus Russland zu beziehen."

Eine Überprüfung der Laufzeiten von Atomkraftwerken lehnte der Ausschussvorsitzende ab. "Wir brauchen keine grundlegende Kurskorrektur in unserer Energiepolitik", sagte er. "Es macht ja keinen Sinn, das eine Problem zu lösen, indem wir andere schaffen." Der Atomausstieg werde zu Recht begründet mit der ungelösten Frage der Entsorgung. Und Kohlekraft trage zum Klimawandel bei.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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