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SPD-Vize Schäfer-Gümbel teilt gegen CDU-Chefin aus

Archivmeldung vom 07.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Thorsten Schäfer-Gümbel (2016)
Thorsten Schäfer-Gümbel (2016)

Von Martin Kraft - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46826469

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer scharf angegriffen, weil sie die SPD-Reformpläne zum Sozialstaat weitgehend ablehnt. "Gerade die neue Vorsitzende der CDU hat sich mit Festlegungen verrannt. Sie muss aus der Ecke wieder heraus", sagte Schäfer-Gümbel der "Frankfurter Rundschau".

Der SPD-Vize sieht etliche Parteien, "die sich ernsthaft Gedanken über die Zukunft des Sozialstaats und der Arbeit machen". Der hessische SPD-Vorsitzende nannte es in der Zeitung "gut und interessant, dass Grüne, FDP und Linkspartei sich in einem konstruktiven Dialog dazu positionieren". Schäfer-Gümbel fügte hinzu: "Die einzigen, die ausfallen, sind die Christdemokraten."

Dies werde sich auch in der Koalition der SPD mit CDU und CSU im Bund zeigen. "Ich erwarte weiter kontroverse Debatten in der Großen Koalition", sagte Schäfer-Gümbel der "Frankfurter Rundschau". Einen Bruch der GroKo schloss er nicht aus: "Regierungen bildet man für eine komplette Wahlperiode. Aber es muss auch erkennbar sein, dass sich Dinge verändern lassen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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