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Ziemiak: Klimaschutz und Arbeitsplätze miteinander vereinbaren

Archivmeldung vom 17.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Paul Ziemiak (2018)
Paul Ziemiak (2018)

Foto: ChaseHelton
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak empfiehlt Klimaschutzaktivisten, CDU und CSU zu wählen. Auf die Frage, warum jemand, der bei "Fridays for Future" mitmarschiert, die Union wählen sollte, sagte er dem Nachrichtenportal Watson: "Weil wir die Partei sind, die dafür sorgt, dass beim Thema Klimaschutz, die gesamte Gesellschaft mitgenommen wird. Nur wenn wir für breite Akzeptanz sorgen, werden wir auf Dauer beim Klimaschutz vorankommen."

Man dürfe zum Beispiel Klimaschutz und den Schutz von Arbeitsplätzen "nicht gegeneinander ausspielen", sondern müsse mit "realistischen Vorschlägen und einem ganzheitlichen Ansatz" dafür sorgen, dass "beides zusammengeht". Wichtig sei, dass man auf das "Prinzip der Technologieoffenheit" setze.

"Die Politik kann nicht vorschreiben, welche Technologie am besten das Klima schützt." Hier brauche man diese Offenheit. "Wir haben ein klares Ziel: 55 Prozent CO2-Reduktion bis 2030." Zur Kritik vieler Klimaschutzaktivisten und Wissenschaftler, dass die deutschen CO2-Reduktionsziele zu wenig ambitioniert seien, sagte Ziemiak: "Das Ziel von höchstens 1,5 Grad globaler Temperaturerhöhung erreichen wir nur, wenn auch andere Staaten mitmachen. In Europa können wir nur gemeinsame Ziele festlegen, so wie die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das ja bereits gesagt hat." Es gebe keinen Wissenschaftler der behauptet, dass Deutschland alleine die Erderwärmung aufhalten kann, wenn in anderen Teilen der Welt sich nichts ändert. Die Reduktion um 55 Prozent bis 2030 sei "herausfordernd". Man brauche gleichzeitig die Akzeptanz der Menschen, müsse einen wirtschaftlichen Strukturwandel bewältigen und Arbeitsplätze sichern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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