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Bund plant Milliardenprogramm zur Rettung der Flughäfen

Archivmeldung vom 05.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Geldberg
Geldberg

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die durch die Coronakrise stark in Turbulenzen geratenen deutschen Flughäfen können auf ein Milliarden-Rettungspaket von Bund und Ländern hoffen. Ein Spitzengespräch am kommenden Mittwoch soll den Durchbruch und die Rettung der Airports bringen, berichtet die "Welt" unter Berufung auf die Einladung des Verkehrsressorts.

Vertreter von Verkehrs-, Finanz- und Wirtschaftsministerium sollen dabei mit Abgeordneten der Koalitionsfraktionen die "Positionierung des Bundes besprechen", wie es in der Einladung heißt. Im Bundesverkehrs- und Bundesfinanzministerium gibt es laut Zeitung unterschiedliche Ansätze zum weiteren Vorgehen bei dem geplanten Rettungsschirm. Im Kern geht es demnach um die Frage, welchen Flughäfen geholfen werden soll und ob auch kleinere, schon länger defizitäre Flugplätze Hilfsmittel erhalten sollten.

"Dass den Flughäfen geholfen werden muss, steht fest. Die Frage ist, wie eine Beteiligung von Bund und Ländern konkret aussieht und welche Flughäfen unterstützt werden sollen beziehungsweise inwieweit Airports der kleineren Kategorie von dem geplanten Milliardenpaket profitieren", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Arno Klare der "Welt". Unionsfraktions-Vize Ulrich Lange (CSU) macht der Koalition Druck: Vor wenigen Tagen hätten die Bundesländer erklärt, sich an der Rettung der Flughäfen zu beteiligen. "Jetzt kann das von Verkehrsminister Scheuer vorgeschlagene Hilfspaket konkretisiert werden. Dazu erwarte ich, dass die zuständigen Ministerien kurzfristig ein entsprechendes Konzept vorgelegen und mit den Ländern abstimmen", sagte Lange. "Das sollte angesichts der Situation der Flughäfen eine Frage von Tagen und Wochen und nicht von Monaten sein."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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