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Bosbach verteidigt Seehofer

Archivmeldung vom 31.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Wolfgang Bosbach (2017)
Wolfgang Bosbach (2017)

Bild: Screenshot Video: "„Maischberger“ zu G-20-Gipfel" / Eigenes Werk

Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat Union und SPD davor gewarnt, für die Wahlschlappen in Hessen und Bayern ausschließlich die Große Koalition und Horst Seehofer verantwortlich zu machen. "Zugegeben, Seehofer war in den letzten Monaten wirklich nicht in Topform. Der schale Witz an seinem 69. Geburtstag war ebenso peinlich wie die Behauptung, die Migration sei die `Mutter aller Probleme`", schreibt er in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal T-Online.

Bosbach: "Nein, die CSU ist nicht an allem schuld und Horst Seehofer auch nicht. Schuld an den zur Zeit sehr enttäuschenden Ergebnissen der Union ist eher der Umstand, dass in den letzten Jahren viele (ehemalige) Wählerinnen und Wähler von CDU und CSU das Gefühl der politischen Heimatlosigkeit bekamen." Für Bosbach sind die Gründe für den Absturz der GroKo-Parteien vielfältig. "Dass der Knatsch zwischen CDU und CSU über eine Korrektur der Flüchtlingspolitik im Sommer 2018 und die Affäre Maaßen der wesentliche Grund für die aktuelle Misere von Union und SPD sein sollen, ist nicht nur schlicht, sondern ZU schlicht", schreibt der CDU-Politiker bei T-Online. "Es war zunächst die Agenda 2010, die viele Mitglieder der SPD und vor allem deren Stammwähler und -wählerinnen verprellt hat."

Auch mit der Politik der Union könnten sich viele frühere Wähler nicht mehr identifizieren, doch darüber habe man in der CDU nie offen oder gar kontrovers diskutieren können. Bosbach sieht für die Union aber auch die Möglichkeit, mit dem Wechsel an der CDU-Spitze wieder stärker zu werden. "Dann hätte das enttäuschende Ergebnis aus Hessen für die Union wenigstens EIN Gutes", schreibt er. Die SPD warnt er dagegen vor der Diagnose, dass Opposition für die Partei der bessere Weg gewesen wäre: "Diese Diagnose hat den unbestreitbaren Vorteil, dass sie nicht widerlegt werden kann."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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