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Europa-Abgeordneter Schulz fordert strategische Neuausrichtung der Grünen

Archivmeldung vom 28.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Werner Schulz (2010)
Werner Schulz (2010)

Foto: Zil
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der grüne Europa-Abgeordnete Werner Schulz hat eine strategische Neuausrichtung seiner Partei gefordert. "Die Grünen müssen offen sein für Reformbündnisse. Und zwar als eine ökologische, liberale Bürgerrechtpartei mit sozialem Engagement", sagte Schulz der "Saarbrücker Zeitung". "Nur dann wären wir fähig, gerade wegen unserer Inhalte sowohl mit der SPD als auch mit der Union Regierungen zu bilden", so der Europa-Parlamentarier.

An den Länderrat der Partei, der an diesem Samstag in Berlin tagt, appellierte Schulz, den Weg für ernsthafte Koalitionsverhandlungen mit der Union frei zu machen. Dazu gehöre auch, eine neue grüne Verhandlungsführung zu bestimmen. Denn von den Spitzenkandidaten Katrin Göring- Eckardt und Jürgen Trittin seien "keine ernsthaften Verhandlungen mit der Union zu erwarten", erklärte Schulz.

Zugleich bekräftigte er seine Kritik an der Kandidatur Göring-Eckardts für den Fraktionsvorsitz. Anstatt die politische Bandbreite der Grünen zu erweitern, habe sie Trittin im Wahlkampf "noch links überholt und sich schärfer von der Union abgegrenzt als er", kritisierte Schulz. "Sie hat uns auch die unselige Debatte über den Veggie-Day eingebrockt." Wer sich aus der Verantwortung stehle, dürfe nicht auch noch mit dem Fraktionsvorsitz belohnt werden, sagte Schulz.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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