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Schwesig pocht auf Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen

Archivmeldung vom 10.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ein im Mutterleib getötetes Baby: Soll für dererlei Tätigkeit auch noch Werbung gemacht werden dürfen?
Ein im Mutterleib getötetes Baby: Soll für dererlei Tätigkeit auch noch Werbung gemacht werden dürfen?

Foto: SravyaDatla
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die stellvertretende SPD-Chefin Manuela Schwesig fordert im Streit um die Abschaffung des Paragraphen 219a ein Nachgeben der Union. "Klar ist, dass der Paragraph 219a gestrichen werden muss. Es ist nicht akzeptabel, dass Ärztinnen und Ärzte kriminalisiert werden, nur weil auf ihrer Webseite die bloße Information steht, dass sie über Schwangerschaftsabbrüche aufklären und sie vornehmen", sagte Schwesig den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Schwesig sagte, sie hoffe sehr, mit der Union zu einer konstruktiven Lösung zu kommen. "Gerade Gynäkologen genießen viel Vertrauen und tun in der Regel alles dafür, dass ungeborenes Leben gesund zur Welt kommt - und sie sind die richtigen Ansprechpartner im Falle eines möglichen Schwangerschaftsabbruches", so die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern. Ihnen deshalb Werbung für Abbrüche zu unterstellen, sei absurd.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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