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SPD reagiert mit Spott auf Plagiatsvorwürfe gegen Laschet

Archivmeldung vom 30.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Lars Klingbeil (2018)
Lars Klingbeil (2018)

Von Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, Link

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil reagiert mit Spott auf die Plagiatsvorwürfe gegen Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU). "Ich bin gespannt, was da bei Laschet nach seiner Entschuldigung noch alles kommt", sagte Klingbeil dem "Spiegel".

Carsten Schneider, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, attackierte den CDU-Chef ebenfalls: "Auch Armin Laschet liefert nun erneut Stoff für Debatten über persönliche Verfehlungen", sagte Schneider dem gleichen Magazin. "Für die Auseinandersetzung über die Zukunftsthemen in Deutschland hat er leider bisher nichts anzubieten. Wenn nun über seine Schludrigkeiten in seinem Buch geredet wird, darf er sich nicht wundern." Klingbeil sieht unterdessen einen Streit zwischen den Unionsparteien: "Markus Söder distanziert sich immer deutlicher von seinem eigenen Kandidaten und hat offensichtlich keine Lust mehr, Verantwortung für Laschets Fehler zu übernehmen." Die Union habe in der Plagiatsaffäre um Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zum Teil heftig ausgeteilt: "Es bleibt abzuwarten, ob CDU und CSU beim eigenen Kanzlerkandidaten die gleichen Maßstäbe anlegen oder sich wegducken", so Klingbeil. Laschet hatte am Freitag nach Hinweisen eines Plagiatjägers "Fehler" in seinem Buch "Die Aufsteigerrepublik" aus dem Jahr 2009 eingeräumt und um Entschuldigung gebeten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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