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Stegemann: Agrarexporte sind Mittel im Kampf gegen Armut und Ernährungsunsicherheit

Archivmeldung vom 19.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Afrika will Schutzzölle
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Mit Blick auf die Internationale Grüne Woche 2021 haben die Agrarpolitikerinnen und -politiker der CSU/CSU-Bundestagsfraktion ein gemeinsames Positionspapier zur Bedeutung der Agrarexporte beschlossen.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann: "Das Positionspapier der Unions-Agrarpolitiker ist ein Bekenntnis zu unserer wettbewerbsfähigen Land- und Ernährungswirtschaft und zum Agrarexport. Das Positionspapier umfasst rund ein Dutzend Maßnahmen, wie wir vorranging klein- und mittelständische Unternehmen der Agrarwirtschaft beim Export ihrer Agrarprodukte unterstützen wollen.

So sollte aus unserer Sicht der Abschluss von bilateralen Veterinärabkommen und der Ausbau von möglichst digitalen Exportbescheinigungen noch stärker in den politischen Fokus genommen werden. Gleichzeitig gilt es, Marktzugangsprogramme gemeinsam und zielgerichtet zu entwickeln, damit neue aufstrebende Märkte mit hochwertigen Agrar- und Ernährungsprodukten 'Made in Germany' beliefert werden können. Ein wesentlicher Aspekt wird auch die noch stärkere Bewerbung des Agrarstandorts Deutschlands im Ausland sein. Unsere Agrarwirtschaft ist modern, innovativ und nachhaltig und unsere Bäuerinnen und Bauern bestens ausgebildet. Das geht allzu oft in der Debatte unter oder wird von der Opposition schlechtgeredet.

Agrarexporte aus Deutschland erhöhen zudem nicht nur die Wertschöpfung unserer heimischen Agrarwirtschaft, sondern helfen, Armut, Ernährungsunsicherheit und Fluchtursachen zu bekämpfen. Allein aufgrund der natürlichen landwirtschaftlichen Gegebenheiten kann nicht jedes Land der Erde mithilfe der eigenen, teilweise kleinteiligen, Landwirtschaft ausreichend hochwertige und vielfältige Nahrungsmittel erzeugen. Auch macht es aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten keinen Sinn, beispielsweise in Wüstenregionen eine Kuhmilcherzeugung aufzubauen oder in Deutschland Zitrusfrüchte anzubauen. Wichtig ist, dass der Agrarhandel nicht zu Marktverwerfungen in Entwicklungsländern führt. Hier muss vielmehr die Land- und Ernährungswirtschaft vor Ort stabilisiert und weiterentwickelt werden, unter anderem durch einen Wissens- und Technologietransfer sowie durch Ausbildungsaustauschprogramme für Junglandwirte im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit."

Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion (ots)


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