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Sächsischer Finanzminister will Wachstum der Steuereinnahmen drosseln

Archivmeldung vom 19.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Unland (rechts) mit Jens Michel und Michael Geisler in Pirna, April 2013
Unland (rechts) mit Jens Michel und Michael Geisler in Pirna, April 2013

Foto: Sastognuti
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) will das Wachstum der Steuereinnahmen in Deutschland begrenzen und macht damit einen ungewöhnlichen Vorschlag kurz vor der nächsten Runde der Untergruppe Finanzen in den Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung am Mittwoch.

"Profiteur des Wirtschaftswachstums sind in erster Linie nicht mehr die Bürger in Form von steigenden Einkommen und die Unternehmen unseres Landes, sondern es ist der Staat", sagte er in einem Gespräch mit der F.A.Z. Eine steigende Steuerquote hat nach seinen Worten doppelt negative Auswirkungen: Einerseits entzögen höhere Steuern den Bürgern Kaufkraft und belasteten damit die Binnenkonjunktur, andererseits schwächten sie die Investitionsmöglichkeiten der Wirtschaft und verhinderten die Schaffung von Arbeitsplätzen. "Das führt über kurz oder lang zu einem Einbruch der Wachstumskräfte", sagte Unland weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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