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Klimaforscher fordern nach Bundesratsblockade Nachbesserungen am Klimapaket

Archivmeldung vom 30.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Der Bundesrat in Berlin
Der Bundesrat in Berlin

Bild: Alexander Hauk / Alexander-hauk.de / pixelio.de

Führende deutsche Klimaforscher haben nach der Anrufung des Vermittlungsausschusses zum Klimapaket Nachbesserungen vor allem beim geplanten CO2-Preis gefordert. "Das Klimapaket braucht dringend Nachbesserungen, wenn es wirklich einen Beitrag zur Stabilisierung unseres Klimas leisten soll", sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer, der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Vor allem der vorgesehene CO2-Preis ist in der jetzigen Ausgestaltung wirkungslos gering, wie unsere Forschung zeigt", sagte Edenhofer. Zudem müsse der Preis von Jahr zu Jahr längerfristig verlässlich steigen, damit Unternehmen Planungssicherheit hätten und in saubere Technologien investieren könnten.

"Drittens ist ein besserer Sozialausgleich nötig, damit Geringverdiener entlastet werden. Das alles ist möglich", sagte Edenhofer. "Je länger wir warten mit Maßnahmen zur Verringerung unseres Ausstoßes von Treibhausgasen, desto größer werden die Klimarisiken - und die Kosten", warnte er. Auch Patrick Graichen, Chef der Denkfabrik Agora Energiewende, sagte der Zeitung: "Die Frage wird sein, welche Änderungen am Klimapaket die Bundesländer im Vermittlungsausschuss über die steuerlichen Fragen hinaus erwirken. Beim Emissionshandel ist viel Luft nach oben - jeder weiß, dass die zehn Euro Einstiegspreis im Jahr 2021 keinerlei Klimawirkung haben werden."

Quelle: Rheinische Post (ots)


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