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Forsa-Umfrage: Union legt wieder zu

Archivmeldung vom 16.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Nach einer Umfrage-Delle in der Vorwoche haben sich die Umfragewerte der Kanzlerin und der Unionsparteien im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer wieder erholt. Die Verlierer der Woche: SPD und AfD. Im direkten Vergleich mit Andrea Nahles und Olaf Scholz legt Angela Merkel um je zwei Prozentpunkte zu, bei beiden Kontrahenten gibt es keine Veränderungen. Im Ergebnis: Merkel gegen Nahles 51 gegenüber 15 Prozent, Merkel gegen Scholz 46 gegenüber 21 Prozent.

Auch bei der Frage nach der politischen Kompetenz ("Welche Partei wird am besten mit den Problemen in Deutschland fertig?") haben sich CDU/CSU um zwei Prozentpunkte verbessert (auf 28%). Die SPD verliert einen Prozentpunkt (7%). 52 Prozent halten keine Partei für hinreichend kompetent (Vorwoche: 54%). Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, würden die Deutschen so entscheiden: CDU/CSU 34 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 19 Prozent (20,5%), FDP 9 Prozent (10,7%), Grüne 12 Prozent (8,9%), Linke 10 Prozent (9,2%), AfD 12 Prozent (12,6%). 4 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 23 Prozent sind unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler: 24,6%).

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: "In Krisenzeiten wie den derzeitigen Auseinandersetzungen westlicher Länder mit Russland versammeln sich die Menschen am ehesten hinter der 'Staatsmacht' - und das sind nach Einschätzung der Bevölkerung vor allem die Kanzlerin und die Union. Deshalb verbessern sich deren Umfragewerte."

Umfrage-Sieger: die Grünen

Seit September 2017 haben die Grünen als einzige Partei bei jeder Umfrage besser abgeschnitten als bei der Bundestagswahl. Dabei registriert das RTL/n-tv-Trendbarometer während der vergangenen 26 Wochen insgesamt nur relativ geringe Schwankungen gegenüber dem Wahlergebnis. Die stärkste negative Abweichung bei den wöchentlich abgefragten Partei-Präferenzen gab es bei der SPD Mitte Februar (-4,5%punkte), den stärksten positiven Ausschlag bei den Grünen während des gesamten Februars (+4,1%).

Die Deutschen mögen Steinmeier

Zwei Drittel aller Bundesbürger (68%) sind zufrieden mit der Arbeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Im RTL/n-tv-Trendbarometer erklären nur 20 Prozent der Befragten, sie seien weniger zufrieden mit dem ersten Mann im Staate. Besonders positiv bewerten die Anhänger der SPD (79%), der Grünen (80%) und der CDU/CSU (80%) Steinmeiers Amtsführung. Mehrheitlich negativ äußern sich lediglich die Anhänger der AfD (49%). Im Vergleich zu seinen Vorgängern schneidet Steinmeier nach nur einem Jahr im Amt recht gut ab: Mit Johannes Rau waren 54 Prozent der Deutschen zufrieden (im Jahr 2000), mit Horst Köhler 68 Prozent (2004) und mit Christian Wulff 61 Prozent (2011). Lediglich Joachim Gauck genoss bei einer Umfrage 2012 höheres Ansehen (73%). Steinmeier ist seit 19. März 2017 der zwölfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Die Daten über Parteien- und Kanzlerpräferenz wurden vom 9. bis 13. April 2018 vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.506 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Die Daten zur Zufriedenheit mit dem Bundespräsidenten wurden am 10. und 11. April 2018 vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Daten-basis: 1.003 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

Quelle: Mediengruppe RTL Deutschland (ots)

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