Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Karliczek verteidigt im Streit um Batterieforschung Standort Münster gegen scharfe Kritik

Karliczek verteidigt im Streit um Batterieforschung Standort Münster gegen scharfe Kritik

Archivmeldung vom 12.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Anja Karliczek (2019)
Anja Karliczek (2019)

Foto: Kuebi
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat ihre Entscheidung für die Batteriezellenforschung am Standort Münster gegen die heftige Kritik einiger Bundesländer verteidigt. "Der Vorschlag für den Standort Münster war unter mehreren sehr guten Projekten am Ende das beste Konzept", sagte Karilczek der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Mit ihm könne ein exzellenter Schlussstein in der Batterieforschung gesetzt werden. "Er wird von hervorragenden Forschern mit großer Praxiserfahrung repräsentiert." Hinzu kämen die besten Ideen für das Recycling der rund eine Million Batterien, die dort pro Jahr produziert werden, aber aus rechtlichen Gründen nicht verkauft werden dürfen. "Die Entscheidung ist gefallen. Ich denke, dass sie auch bei den unterlegenen Teilnehmern des Wettbewerbs einschließlich der Länder zunehmend akzeptiert wird", betonte die Ministerin.

Es sei in den vergangenen Jahren "durch erhebliche Investitionen des Bundes und einiger Länder gelungen, international angesehene Forschung zur Batterie aufzubauen" - genau an den Standorten, die in den Wettbewerb gegangen sind. "Jeder Standort hat dabei seine besonderen Stärken. Wir brauchen alle, und wir werden sie alle weiter fördern", betonte die CDU-Politikerin. Karliczek rief angesichts des Streits zu Geschlossenheit auf. "Wichtig ist, dass wir das politische Hickhack beenden und die Batterieforschung in Deutschland wieder zu einem starken Team machen", sagte sie.

Quelle: Rheinische Post (ots)

Anzeige: