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General warnt vor Eingriff in laufende Heeres-Reform

Archivmeldung vom 23.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bruno Kasdorf
Bruno Kasdorf

Foto: ISAF Headquarters Public Affairs Office from Kabul, Afghanistan
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Inspekteur des deutschen Heeres, Bruno Kasdorf, warnt davor, die gerade angelaufene Bundeswehr-Reform aus Sparzwängen auszuhöhlen. "Wir dürfen die jetzige Neuausrichtung nicht infrage stellen, sonst können wir das Geforderte nicht leisten", sagte der Generalleutnant der "Rheinischen Post". "Dann wären Klagen über Belastung, Verunsicherung und mangelndes Vertrauen erst recht nachvollziehbar."

Der Wehrbeauftragte hatte in seinem Jahresbericht auf die schlechte Stimmung in der Truppe durch die Umstrukturierungen und vielen Auslandseinsätze hingewiesen. Es sei eine politische Vorgabe, was die Armee zu leisten habe, sagte Kasdorf. "Gemessen daran ist das Heer sicherlich nicht zu groß. Es gibt nicht wenige Experten, die offen kritisch fragen, ob der deutsche Beitrag in der Nato nicht schon zu stark geschrumpft ist."

Konflikte seien wenig vorhersehbar, so Kasdorf. "Dazu müssen wir uns flexibel im gesamten Spektrum aufstellen, vom Blauhelmeinsatz über den asymmetrischen Konflikt bis hin zum hochintensiven Gefecht." Bei Großgerät wie Kampf- oder Schützenpanzern sei künftig eine Vollausstattung nicht mehr möglich, sondern nur noch zu 70 bis 80 Prozent, sagte der Chef von zurzeit mehr als 66.000 deutschen Heeressoldaten. "Das erfordert ein Umdenken."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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