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Dietmar Bartsch: Grandioses Versagen der Bundesregierung in Afghanistan

Archivmeldung vom 17.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Dietmar Bartsch (2019)
Dietmar Bartsch (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Spitzenkandidat der Linken, Dietmar Bartsch, richtet harsche Kritik an die Bundesregierung und deren Außenpolitik: "Das war ein grandioses Versagen. Wenn ich mir Lageberichte aus dem Auswärtigen Amt anschaue, wenn ich mir die Äußerungen von Heiko Maas anschaue, dann ist das alles ein Maß an Unkenntnis und Unprofessionalität, wie ich das nicht für möglich erachtet habe."

Auch der erste Rettungseinsatz der Luftwaffe sei skandalös. Im phoenix-Interview sagt Bartsch: "Es ist unfassbar, dass nur sieben Leute in dieser Maschine waren. Man hätte sie vollmachen müssen, das ist eine Verantwortung, in der Deutschland steht." In Afghanistan deute sich eine humanitäre Katastrophe an, es dürfe nun keine Listenpolitik oder deutsche Bürokratie geben, sondern es müsse direkt geholfen werden.

Bartsch und die Linke sprechen sich ferner für ein System kollektiver Sicherheit unter Einschluss Russlands in Europa aus: "Wir müssen aus den Schützengräben des Kalten Krieges dringend raus." Nur in Richtung Aufrüstung zu denken, sei das falsche Ziel: "Uns bedrohen aktuell keine fremden Armeen, aber uns bedrohen eine Pandemie, ein Virus, und da müssen wir in die Zukunft investieren."

Quelle: PHOENIX (ots)


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