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SoVD kritisiert faulen Renten-Kompromiss der Großen Koalition

Archivmeldung vom 04.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak

Die geplante Rentenerhöhung der Großen Koalition ist ein fauler Kompromiss. Zwar erhalten die Rentner 2008 und 2009 eine moderate Rentenerhöhung, aber auf Druck der Union soll die rentendämpfende Wirkung des Riesterfaktors bereits ab 2011 nachgeholt werden. Das führt 2011 und 2012 voraussichtlich zu äußerst geringen Rentenerhöhungen von 0,3 und 0,7 Prozent.

SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

Der SoVD hat von Anfang an gemahnt, dass die Aussetzung des Riester-Faktors für zwei Jahre bei weitem nicht ausreicht. Damit werden die massiven Kaufkraftverluste der Rentner in keiner Weise ausgeglichen. Mit ihrem Kompromiss fällt die Koalition noch hinter den ursprünglichen Vorschlag zurück. Wir warnen die Große Koalition: Die Rentner lassen sich nicht verschaukeln.

Der SoVD fordert eine Inflationsschutz-Klausel, die sicherstellt, dass die Rentner dauerhaft mehr im Portemonnaie haben. Die Inflationsschutzklausel führt dazu, dass die Rentenerhöhung auf Dauer mindestens in Höhe der Inflationsrate des Vorjahres erfolgt. Der schleichende Wertverlust der Renten muss gestoppt werden.

Der SoVD fordert außerdem die Abschaffung des Nachholfaktors, der den Anstieg der Renten ab 2011 zusätzlich dämpfen wird. Im Jahr 2011 bremsen Nachholfaktor und Riesterfaktor gleichzeitig den Rentenanstieg. Das muss verhindert werden.

Quelle: SoVD

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