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Städte- und Gemeindebund: Lage erfordert Kontaktbeschränkungen

Archivmeldung vom 19.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Gerd Heinz Richard Landsberg (2018)
Gerd Heinz Richard Landsberg (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert die Länder auf, hart durchzugreifen. "Wir wissen aus der Vergangenheit, dass insbesondere Kontaktbeschränkungen und die Reduzierung von Veranstaltungen das Infektionsgeschehen bremsen können", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post".

Landsberg weiter: "Deshalb sollten die Länder von der Befugnis Gebrauch machen, große Veranstaltungen, wie zum Beispiel Fußballspiele, von der Teilnehmerzahl her deutlich zu reduzieren und bei größeren Veranstaltungen in Innenräumen die 2Gplus Regel einzuführen." Bei allen öffentlichen Veranstaltungen, Kino, Theater, Restaurants und Weihnachtsmärkten müsse konsequent die 2G-Regel gelten. Das sei beschwerlich, aber in der derzeitigen Situation unvermeidbar. Unverzichtbar sei aber, dass die Länder die Kommunen bei den notwendigen Kontrollen unterstützen. Natürlich seien auch die jeweiligen Veranstalter gefordert.

"Ohne konsequente Kontrollen werden diese Maßnahmen nicht die notwendige Wirkung entfalten können", so Landsberg. Erstimpfungen und Booster müssten dringend noch mehr Dynamik bekommen. Insoweit sei es zu begrüßen, dass der Bund bei der Finanzierung und Erweiterung der Impfangebote durch zentrale Impfzentren oder mobile Impfteams seine Unterstützung zugesagt habe, sagte der Vertreter der Kommunen. "Nach Möglichkeit sollten bis Weihnachten mehrere Millionen Menschen ihre zusätzliche Booster-Impfung erhalten haben. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass der Weg aus der Pandemie nur über die Impfung geht." Unverzichtbar bleibe, dieses immer wieder klar zu kommunizieren. "Es wäre sicher hilfreich, wenn die geschäftsführende Bundeskanzlerin mit dem zukünftigen Bundeskanzler dies in der Öffentlichkeit nochmals ausdrücken würde, um den Menschen auch den Ernst der Lage zu zeigen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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