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Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD Brandenburg, Dennis Hohloch: Vorwürfe gegen Kalbitz nicht bewiesen

Archivmeldung vom 19.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Dennis Hohloch (2020)
Dennis Hohloch (2020)

Bild: AfD Deutschland

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD Brandenburg, Dennis Hohloch, hat den Parteiausschluss des bisherigen Landeschefs Andreas Kalbitz als schweren Fehler bezeichnet.

Im Inforadio vom rbb sagte Hohloch am Dienstag, es handle sich dabei nicht um eine ausgewogene und juristisch begründete Entscheidung, "sondern das war eine Entscheidung aus persönlichen Befindlichkeiten heraus und da haben wir uns als Fraktion dafür entschieden, natürlich hinter unserem Fraktionsvorsitzenden zu stehen."

Hohloch lobte Kalbitz' Arbeit in der Fraktion. Anders als der AfD-Bundesparteichef Jörg Meuthen, sieht Hohloch keine Beweise für Kalbitz rechtsextreme Vorgeschichte. "Das geht die ganze Zeit um dieses angebliche Gutachten und diese Mitgliederliste, die beim Verfassungsschutz liegen soll. Die ist uns allen nicht bekannt, die ist nicht öffentlich. Herr Kalbitz hat selbst dagegen geklagt und um Herausgabe gebeten. Diese Liste liegt bis heute nicht vor," so Hohloch.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD Brandenburg nahm Kalbitz vor Meuthens Aussagen in Schutz: "Ich finde nicht, dass es sich hier um einen Neonazi oder Rechtsextremisten handelt. Das ist meine ganz persönliche Sicht - zum einen. Und zum anderen muss man sagen, dass die ganzen Beweise, die vorgelegt wurden, keine Beweise sind. Es sind Anschuldigungen, die nicht belegbar sind." Außerdem verwies Hohloch auf den "Resozialisierungsauftrag". Diesen gelte es zu erfüllen. "Selbst wenn Dinge in der Vergangenheit bei Menschen vorgefallen sein sollten, muss man dieser Person zugestehen, sich in ihrem weiteren Lebensverlauf entwickelt zu haben."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)


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