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Michael Müller (SPD): Einsatz externer Berater am BER gut begründen

Archivmeldung vom 16.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Michael Müller
Michael Müller

Foto: Ulrich Horb - SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Berlins neuer Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat zu hohe Kosten für den Einsatz externer Berater am künftigen Flughafen BER kritisiert.

Müller sagte am Montag im rbb-Inforadio, er befürworte grundsätzlich externe Beratung im Aufsichtsrat und der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft. "Aber das Ganze muss im Rahmen bleiben und es muss natürlich auch gut inhaltlich begründet werden." Das sei in der Aufsichtsratssitzung am Freitag nicht der Fall gewesen, deshalb habe er Einspruch eingelegt, erklärte Müller. "Dann muss eben in dieser Frage nachgearbeitet werden. Aber man kann nicht einfach große Summen durchwinken, wenn sie nicht gut begründet sind", betonte der Regierungschef.

Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt Müller auch die Rekommunalisierung der Unternehmen der öffentlichen Daseinsfürsorge. Müller betonte, trotz des Stopps der Vergabe des Berliner Gasnetzes an den landeseigenen Betrieb "Berlin Energie" verfolge das Land weiter dieses Ziel. Es sei aber ein schwieriger Weg, der zudem europarechtlich geregelt sei. Der neue Regierungschef sprach sich außerdem dafür aus, bei der Unterbringung von Flüchtlingen die Sorgen und Ängste der Berliner Bürger ernst zu nehmen. Hier müsse für eine gute Begleitung in den einzelnen Quartieren gesorgt werden.

Das Interview zum Nachhören

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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