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Altkanzler Schmidt kritisiert deutsche Rüstungsexporte scharf

Archivmeldung vom 18.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Helmut Schmidt bei einer Veranstaltung im Medienzentrum Passau, Oktober 2008
Helmut Schmidt bei einer Veranstaltung im Medienzentrum Passau, Oktober 2008

Foto: Aconcagua
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt hat den Boom der deutschen Waffenexporte scharf kritisiert. "Deutschland ist heute der drittgrößte Exporteur von Kriegswaffen auf der ganzen Welt, nach den USA und Russland. Das halte ich für eine ganz schlimme Entwicklung. Denn es heißt eben, dass wir zu der Nichtfriedfertigkeit der ganzen Welt beitragen, und zwar in einem unerhörten Ausmaß", sagte der Altkanzler dem "Zeit-Magazin".

Schmidt äußerte in diesem Zusammenhang die Hoffnung, dass das Thema eine Rolle im Bundestagswahlkampf spielen werde. "Ich würde, wenn ich Wahlkämpfer wäre, dieses Thema nicht aussparen." Der frühere Bundeskanzler machte überdies klar, dass Friedfertigkeit eine Grundeigenschaft eines jeden Politikers sein müsse. "Ein Politiker, der den Willen zum Frieden nicht zu seinen Grundwerten zählt, ist ein gefährlicher Mensch."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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