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Grüner Krischer: Tagebaue und Kiesgruben für Hochwasserschutz nutzen

Archivmeldung vom 24.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Oliver Krischer (2018)
Oliver Krischer (2018)

Bild: Screenshot MOMA-Video: "Oliver Krischer, Bündnis 90/Die Grünen, fordert mehr Druck auf die Autoindustrie" / Eigenes Werk

Der Klimaexperte der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer, will Tagebaue, Restseen und Kiesgruben in den Hochwasserschutz des Landes NRW mit einbeziehen. Bislang gab es keine Überlegungen, Abbau-Löcher als Retentionsräume zu nutzen. "Wir müssen überlegen, wie wir Tagebaue und Restseen in den Hochwasserschutz einbinden können", sagte der Bundestagsabgeordnete aus Düren dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe).

"Die traurige Ironie ist ja, dass das unkontrollierte Einbrechen des Flüsschens Inde in den Tagebau wahrscheinlich die Überflutung der unterhalb liegenden Stadt Jülich mit verhindert hat", sagte Krischer. "Auch Kiesgruben und Baggerseen können Wasser aufnehmen, wenn sie durch Umleitungen kontrolliert geflutet werden", erklärte der Grüne. "Die Katastrophe in Blessem zeigt aber auch, wir müssen sehr genau hinsehen bei Kiesgruben und Ortschaften in der Nähe von Gewässern. So etwas darf nicht mehr genehmigt werden", sagte Krischer.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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