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SPD gegen Pflicht zum Energiesparen

Archivmeldung vom 18.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

In der Debatte über mögliche Gasengpässe in Deutschland hat sich der verbraucherpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Träger, gegen eine Pflicht zum Energiesparen ausgesprochen. Man müsse dahin kommen, dass Verbraucher von sich aus "Mitverantwortung" übernehmen, sagte er dem "Handelsblatt".

Solidarität mit der Ukraine heiße Energie sparen. Aus Trägers Sicht muss ein regelrechter Wettbewerb ums Energiesparen in Gang kommen. Das werde schon allein wegen der steigenden Preise, aber auch durch das geschärfte Bewusstsein der Verbraucher gelingen.

"Das zeigt die enorme Nachfrage beim Energieberatungsangebot der Verbraucherzentralen", sagte der SPD-Politiker. Hier setze er den Hebel an: Nötig seien mehr Aufklärung und Informationen für Verbraucher, wie man "einfach und effizient" Energie sparen könne. "Hier gibt es noch viele Potenziale zu heben", so Träger. "Eine Öffentlichkeitskampagne dazu kann schnell, einfach und viel helfen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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