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Oppermann dämpft Erwartungen an Edathy-Auftritt

Archivmeldung vom 15.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Sebastian Edathy (2013)
Sebastian Edathy (2013)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor dem mit Spannung erwarteten Auftritt des früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy vor dem Untersuchungsausschuss des Parlaments und der Bundespressekonferenz hat SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann die Erwartungshaltung gedämpft. "Ich habe keine konkreten Erwartungen", sagte Oppermann im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Ich erwarte und hoffe auch für Sebastian Edathy, dass die Verfahren fair ablaufen."

Oppermann war in der Edathy-Affäre heftig kritisiert worden, weil er öffentlich gemacht hatte, dass der damalige CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich die SPD-Führung über den Fall informiert hatte. Der SPD-Fraktionschef verteidigte im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin sein damaliges Vorgehen: "Ich habe vor zehn Monaten die Fakten auf den Tisch gelegt und transparent gemacht", so Oppermann. "Das hat zu Turbulenzen geführt, aber das zu verschweigen oder zu vertuschen, wäre ganz sicher falsch gewesen."

Edathy hat für kommenden Donnerstag eine Pressekonferenz angekündigt, auf der er ein Statement abgeben und anschließend Fragen beantworten will.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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