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Grenzpolizisten kritisieren Verteilung der Einsatzkräfte

Archivmeldung vom 21.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Passkontrolle
Passkontrolle

Bild: Bundespolizei Rosenheim

Beamte der Bundespolizei kritisieren eine falsche Verteilung der Einsatzkräfte an den deutschen Außengrenzen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am heutigen Samstag erscheinenden Ausgabe. Demnach seien etwa 700 Bundespolizisten aus ganz Deutschland an die deutsch-österreichische Grenze nach Südbayern abgeordnet worden. Mittlerweile kämen dort jedoch wenige Einwanderer an. "Alles fokussiert sich auf einige Standorte in Bayern, damit man hier Stärke demonstriert", sagte Andreas Roßkopf von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern.

Die Beamten würden vor allem im Westen dringend gebraucht: Rund 150 Beamte seien aus der für Nordrhein-Westfalen zuständigen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin abgezogen worden, heißt es in Polizeikreisen.

Bei der Inspektion Aachen mit mehr als 200 Kilometer Grenzverlauf zu Belgien und den Niederlanden fehle gut die Hälfte des vorgesehenen Personals, beklagte Arnd Krummen von der GdP: "Oft haben wir hier nur einen einzigen Streifenwagen zur Verfügung, um die gesamte Grenze und das Hinterland zu kontrollieren." Ohne Kontrollen könne niemand wissen, wie viele Flüchtlinge nach Schließung der Balkanroute über diese Grenzen kämen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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