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Bofinger regt verlängerte Zahlung des Arbeitslosgeldes zur Abfederung der Corona-Pandemie an

Archivmeldung vom 23.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Peter Bofinger (2019)
Peter Bofinger (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Würzburger Ökonomie-Professor und ehemalige Wirtschaftsweise Peter Bofinger schlägt eine pauschale Verlängerung des Arbeitslosengeldes I um ein halbes Jahr vor, um einen möglichen zweiten Lockdown sozial abzufedern. "Wer jetzt seine Arbeit verliert, findet sehr schwer eine neue. Solange Corona nicht im Griff ist, dürfen diese Menschen nicht gleich in Hartz IV fallen", sagte Bofinger der "Saarbrücker Zeitung".

Das wichtigste Instrument bleibt nach seiner Einschätzung aber das verbesserte Kurzarbeitergeld. "Es entlastet die Unternehmen, und die Beschäftigten haben vergleichsweise geringe Einkommensverluste", erläuterte Bofinger. Damit werde die Nachfrage insgesamt stabilisiert.

Ein neuer flächendeckender Lockdown würde nach Bofingers Berechnungen bedeuten, dass die Wirtschaft im Jahresdurchschnitt um 7,7 Prozent schrumpft. Das sei deutlich mehr als die bisherige Prognose von 5,7 Prozent, erklärte Bofinger.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)


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