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Kanzleramt jetzt für allgemeine Impfpflicht

Archivmeldung vom 27.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Zwangsimpfungen haben eine lange, tötliche Vergangenheit (Symbolbild)
Zwangsimpfungen haben eine lange, tötliche Vergangenheit (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) zeigt sich neuerdings offen für eine allgemeine Impfpflicht. "Ich befürchte, dass eine Impfpflicht gesellschaftlich spaltet. Aber eine nicht enden wollende Pandemie spaltet auch", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

Braun sagte weiter, er finde es "traurig, dass so viele nicht freiwillig das Impfangebot wahrnehmen". Dies habe dazu geführt, dass das Infektionsgeschehen unter Ungeimpften derzeit zehnmal so hoch sei wie unter Geimpften und die Krankenhäuser überlastet würden. Zuletzt hatte Braun sich noch ablehnend gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht gezeigt. Diese sei bisher nur in Frage gekommen, wenn die WHO die Ausrottung einer infektiösen Krankheit ausgerufen habe. Gegenüber der FAS sagte Braun nun bezugnehmend darauf auch, dass die CDU-Politikerin Güler eine allgemeine Impfpflicht für nicht mehr vermeidbar halte: "Da hat sie leider recht."

Güler ist Mitglied von Brauns Team, mit dem dieser sich um den Vorsitz der CDU bewirbt. Angesprochen auf Gülers Aussage, sie sei nicht mehr bereit, wegen Ungeimpfter auf ihre Freiheiten zu verzichten. "Ja, und so denkt auch die Mehrheit der Bevölkerung." Er wünsche sich, "dass der Ethikrat sich jetzt intensiv mit den vielen offenen Fragen beschäftigt: Was sind die Sanktionen, wenn man einer Impfpflicht nicht nachkommt? Für wen gilt sie überhaupt? So eine grundlegende Frage sollte in einem breiten politischen Konsens entschieden werden." Braun skizzierte seine Pläne für den Fall, dass er zum CDU-Vorsitzenden gewählt würde: So will er etwa einen neuen Führungsstil kultivieren. "Ich glaube, dass es traditionell häufig als Stärke empfunden wurde, wenn man versucht hat, allein zu führen." Er selbst habe eine andere Vorstellung von Führung. "Wenn die CDU eine Volkspartei sein will, die konservative Themen, soziale Themen, emotionale Wärme, Frauen und Männer, Ost und West abbilden will, dann ist die Vorstellung, dass das durch eine Person gelingt, überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Dann braucht es die Führungsstärke zu sagen: Ich kann andere auch sehr gut glänzen lassen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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