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Kuban: Merz kann "Berater und Unterstützer" bei CDU-Erneuerung sein

Archivmeldung vom 16.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Tilman Kuban (2019)
Tilman Kuban (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hat seine Forderung bekräftigt, dass die Erneuerung in der CDU nur mit neuen Köpfen funktionieren könne. "Wir brauchen vor allem mehr junge, frische und unverbrauchte Köpfe in der Parteispitze", sagte er der RTL/n-tv-Redaktion.

Mit Blick auf Friedrich Merz, der am Freitagabend auf dem Deutschlandtag eine Rede gehalten hatte, sagte Kuban: "Friedrich Merz ist ein kluger Kopf, der sicherlich auch als Berater und als Unterstützer mit dabei sein kann." Allerdings gehe es in Zukunft nur mit einem "gesunden Mix" aus Jung und Alt, sagte der JU-Chef und fügte hinzu: "In den letzten Jahren hatten wir den eben nicht."

Angesprochen auf eine mögliche Mitgliederbefragung, um den neuen CDU-Chef zu ermitteln, sagte Kuban: "Eine Mitgliederbefragung kann schnell stattfinden, indem sie online stattfindet oder als sogenannte Urnenwahl in den Kreisgeschäftsstellen." Dies sei auch rechtlich und technisch möglich: "Man muss es nur wollen", so der CDU-Politiker. Ausdrücklich widersprach Kuban seinem JU-Kollegen aus Nordrhein-Westfalen, Johannes Winkel, der zu Beginn des Deutschlandtages einen späteren Ausstieg aus der Kernenergie ins Spiel gebracht hatte, um dafür so schnell wie möglich die Kohleverstromung in Deutschland zu beenden. Dazu sagte Kuban: "Ich halte das für absolut falsch." Man sei beim Thema Atomkraft "über diesen Punkt hinaus". Weiter: "Jetzt hier Laufzeitverlängerungen ins Spiel zu bringen, ist rückwärtsgewandt. Wir müssen nach vorne schauen und wir brauchen einen deutlich stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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