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Grünen-Politikerin: "Knecht Ruprecht ist nicht mehr zeitgemäß"

Freigeschaltet am 06.12.2018 um 06:51 durch Andre Ott
Der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht. Der Nikolaus hat die Mitra (Bischofsmütze) auf und den Bischofsstab und das goldene Buch dabei. Der Ruprecht hat die Rute in der Hand.
Der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht. Der Nikolaus hat die Mitra (Bischofsmütze) auf und den Bischofsstab und das goldene Buch dabei. Der Ruprecht hat die Rute in der Hand.

Foto: Albärt
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Josefine Paul, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Düsseldorfer Landtag und Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, macht sich für ein Ende der Tradition des bösen Knecht Ruprechts stark. "Knecht Ruprecht ist nicht mehr zeitgemäß. Er passt nicht mehr in das heutige Bild der Kindererziehung", sagte Paul der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Kinder sollten keine Angst haben am Nikolaustag - das sei eine schöne Tradition, auf die man sich freuen sollte, sagte die Grünen-Politikerin. "Kindern sollte man grundsätzlich nie drohen. Darunter fällt auch die Drohung mit Knecht Ruprecht (Wenn du nicht artig warst ...), die man nicht aussprechen sollte", erläuterte Paul, die sich auch im Kinderschutzbund engagiert. Kinder dürften auch mal frech sein und sich ausprobieren. Sie bräuchten Nächstenliebe und keinen Druck. Kinder hätten ein Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung, und dazu zähle auch psychische Gewalt. Traditionen seien aber grundsätzlich etwas Schönes und Verbindendes, betonte sie. "Vielleicht kann Knecht Ruprecht auch besser beim Tragen der Süßigkeiten helfen, anstatt mit der Rute zu drohen", so Paul.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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